Homepage - Experts
Index

Ethos der Liebe - Teil 1

Top Recherche, Filme in deutsch and english
Claudios Clustervision

Seite 1 Seite 2 Seite 3

Ethos der Liebe - Teil 1- Teil 2 - Teil 3

Videos von Claudios
- Videos von Claudios auf Clustervision
- "Je gelehrter, desto verkehrter" - Genetische Manipulation

Artikel von verschiedenen Autoren
- Der 3. Weltkrieg: Gifte im Alltag - Die tödliche Falle
- Wahlfälschung in Deutschland
- Claudios Clustervision

 

cluster1.eu     Multimediale Kulturplattform / Multimedia art platform      

                                  PHILOSOPHIE  &  ESSAY  &  MUSIK  &  SATIRE  &  POLITIK  &  FILM    

HUMANISMUS  &  AUFKLÄRUNG  &  CHAOSTHEORIE  &  MENSCHENRECHTE  &  FREIE GEISTER  ///

Kunstprojekt im Aufbau

******************************************************************************************************************

Free Section  // Startseite // November 2007

RESPECT COPYRIGHT !  

Kosmische Harmonik und die neue gesellschaftliche Ordnung des Ethos der Liebe  

Von Klaus Jaeger; 07.11.2007                                   

 

 „Kosmische Harmonik  und Politik? Das passt ja überhaupt nicht zusammen.“ Antwort: „Sie irren, wie gezeigt werden wird. Es gibt einen Zusammenklang; es gibt überwältigende Beweise für den harmonikalen Zusammenhang in allen Formen des Seins . “

Es werden hier die Grundlagen einer neuen Gesellschaftslehre vorgelegt, die gleichwohl so neu nicht sind, wenn wir uns die Weisheiten der bekannten   Menschheitsgeschichte in Erinnerung rufen und ihre inhaltlichen Analogien mit neuesten Entdeckungen der Naturwissenschaften gewärtigen.     

 

Positionsangabe des Autors

Gezeigt wird der Zusammenklang  hier philosophisch, im Sinne unseres großen Friedrich Schiller. Er charakterisierte das Verhalten des Philosophen – im Gegensatz zu dem des Brotgelehrten – folgendermaßen: > Wie ganz anders verhält sich der philosophische Kopf ! – Ebenso sorgfältig, als der Brotgelehrte seine Wissenschaft von allen übrigen absondert, bestrebt sich jener, ihr Gebiet zu erweitern und ihren Bund mit den übrigen wiederherzustellen – herzustellen sage ich, denn nur der abstrahierende Verstand hat jene Grenzen gemacht, hat jene Wissenschaften voneinander geschieden. Wo der Brotgelehrte trennt, vereinigt der philosophische Geist. Frühe hat er sich überzeugt, daß im Gebiete des Verstandes wie in der Sinnenwelt, alles ineinander greife, und sein reger Trieb nach Übereinstimmung kann sich mit Bruchstücken nicht begnügen. Alle seine Bestrebungen sind auf Vollendung seines Wissens gerichtet; seine edle Ungeduld kann nicht ruhen, bis alle seine Begriffe zu einem harmonischen Ganzen sich geordnet haben, bis er im Mittelpunkt seiner Kunst, seiner Wissenschaft steht und von hier aus sein Gebiet mit befriedigtem Blick überschauet.< [1]    

Das harmonische Ganze ist auch für mich das Ziel des Philosophen. In diesem Sinne, für dieses Ziel arbeite ich.

Das harmonische Ganze trägt für mich in der Politik den Namen „Das Ethos der Liebe“.

 

Philosoph zu sein bedeutet, das Seinsganze naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich zu untersuchen im Bewußtsein, dass es sich bei dieser Trennung, in zwei scheinbar sich widersprechende Wissenschaften,  nur um eine theoretische Trennung handelt, die der Handhabung spezieller Probleme dient. In Wahrheit liegt, wie auch alle modernen Quantenphysiker bestätigen, der Vielfalt des sinnlich Wahrnehmbaren Einheit zu Grunde.

 

In diese philosophische Arbeit fließen moderne  Erkenntnisse aus  Astronomie, Musik, Physik, Chaosforschung, - kurz: Erkenntnisse aus den fortgeschrittensten Naturwissenschaften des Abendlandes, aber auch Wissen und Weisheit aus vielen Kulturen der Menschheit ein, insbesondere die des östlichen Denkens.            

 

Darstellung des Zusammenklangs

In meinem Aufsatz zur Begründung des absoluten Folterverbotes habe ich im Abschnitt „Weitere Zusammenhänge“  die Frage gestellt, wie es sein kann, dass Musik die Menschen überall auf der Erde und quer durch die Kulturen verbindet, wenn doch, wie manche Leute behaupten,  Alles nur Materie sei , wenn das Universum nur wie ein gigantisches Uhrwerk sein soll ? ; wie es sein kann, dass etwas so immaterielles wie Musik durch alle Zeiten und von allen  Völker, allen Kulturen gepflegt wurde, gespielt wird  und auch in Zukunft aufgeführt werden wird?

Musik wird als  die Weltsprache der Herzen bezeichnet; Musik sagt mehr als Tausend Worte – aber woran liegt es?  

 

Die Antwort nehme ich hier schon mal vorweg: es liegt, wie bewiesen ist,  an den harmonikalen Gesetzen, nach denen sowohl die Galaxien, als auch die Elektronen und Moleküle, die Pflanzen, Tiere und Menschen gebildet sind und klingen.

 

Diese, zuerst geahnte, dann später bestätigte,  musikalische, tatsächliche, immaterielle Verwandtschaft ( oder: Gemeinsamkeit) der Menschheit schien mir zu zeigen, dass es über die gemeinsamen materiellen Interessen ( das Rationale, Reduktionistisch – Materielle) hinaus,    auch immaterielle Verwandtschaft und damit auch Gemeinsamkeiten der Menschheit gibt, die ethisch das absolute  Folterverbot des Staates rechtfertigen. Aber nicht nur das absolute Folterverbot, sondern auch andere, unverrückbare ethische Standpunkte wie z. B. die Allgemeinen Menschenrechte

 

Ethik gibt uns Auskunft über unverrückbare Ordnung und so gibt sie uns auch in Zweifelsfragen Orientierung im Leben; die unverrückbare, musikalische (wie hier gezeigt werden wird)   Ordnung des Kosmos und seiner Lebewesen sollte sich in der Ordnung, die sich die Menschen geben, spiegeln. Denn der Ordnung des Kosmos zu folgen, kann für gesellschaftliche Wesen, die im Kosmos leben, die sogar kosmische Wesen sind, nur gut sein, wenn wir unter > gut < den geordneten, harmonischen Lebenserhalt verstehen und den gerechten, harmonischen  Interessenausgleich des Individuums und der Gesellschaft.

 

Die menschliche Gesellschaft, die unauflöslich eingebettet in den natürlichen Kosmos ist,  nach den gefundenen harmonischen Strukturen eben dieser ewigen Natur einzurichten, kann nur im Interesse des harmonischen Lebens der Menschheit und ihrer Zivilisation sein.  

 

Die Spiegelung der kosmischen, natürlichen und  musikalischen  Ordnung des Seins, in seinen harmonikalen Strukturen, von den Makro- und Mikroebenen bzw.  Strukturen des Lebens,  auf die ethische und gesellschaftliche Ebene ist der politische Aspekt und der Zusammenhang zwischen der Musik und der Politik, zwischen der kosmischen Harmonik und dem Ethos der Liebe. Die aristotelische Kausallogik versagt in der Darstellung dieses Zusammenhangs, aber die analoge Logik, das Denken in Ähnlichkeiten, und das kybernetische Denken ( in Regelkreisen)  helfen hier weiter, wie wir später hier sehen werden.  

 

Die Ethik des Ethos der Liebe orientiert sich nicht an Bruchstücken des Seins, sondern am  Seinsganzen  , an der Natur und den ihr inne wohnenden Gesetzmäßigkeiten selbst. Eine Gesellschaftsphilosophie allein wäre bruchstückhaft, wie ihr Name bereits  sagt: Gesellschafts-Philosophie, denn diese schließt die Natur aus; Philosophie nimmt Schaden und bringt Schaden, wenn sie sich nicht am Seinsganzen orientiert. 

 

Das Ethos der Liebe,  als dem  grundlegendem Ethos des Universums, weil es strukturbildend ist, wird nicht nur von mir vertreten; neben den Weltreligionen Christentum, Buddhismus und Hinduismus und ihren zahllosen Variationen vertraten auch individuelle geistige Giganten, z. b. Dante Alegheri, der Verfasser der Göttlichen Komödie, und Arno Plack, Philosoph, Historiker, Jurist u. Sozialwissenschaftler ausdrücklich dies Ethos[2]. Auch ein zeitgenössischer Atomphysiker, der Franzose Jean E. Charon[3], ist auf Grund seines Wissens der Überzeugung , dass Liebe selbst auf der ewig schwingenden , tönenden Seins-Ebene der unsterblichen Elektronen die natürliche und freiwillige Verbindung zwischen den Elementarteilchen bewirkt; auch die Mehrheit der  Künstler aller Jahrhunderte und Kulturen haben sich zu diesem Ethos bekannt.      

 

Die Liebe empfinden wir als schön. Vieles, was wir als schön empfinden, gehorcht den Gesetzen des Goldenen Schnittes. Der Goldene Schnitt ist ein Sext-Phänomen, ein in der Musik und im Kosmos besonders wichtiges Intervall.  

Wir finden es äußerst häufig in den Prozessen und Phänomenen, die sich zwischen dem Anorganischen und dem organischen Sein abspielen; z. B.  bei dem Prozess der Photosynthese; aber auch beim Menschen, beim wohlproportionierten Menschen sind die Regeln des goldenen Schnittes strukturgebend, wie wir sehen werden.  

 

Tatsächlich spielt hier das Sein Musik . Es spielt nach den harmonikalen Gesetzen und der Wahlfreiheit, die selbst Elektronen haben.

 

Dies alles werde ich im folgenden belegen mit Auszügen aus dem Buch > NADA BRAHMA – Die Welt ist Klang < von Joachim E. Behrendt; Suhrkamp TB; © Insel Verlag 1983. Behrendt sammelt in diesem bedeutenden Werk die Aussagen und das Wissen von Naturwissenschaftlern, Ethnologen, Musikern, Kybernetikern, Mystikern, Astronomen , Rationalisten und Quantenphysikern, Wissenden und Weisen aller Zeiten und Völker, die uns alle auf verschiedene Art und Weise sagen: Das Universum singt und tanzt. Seinem Sein leben musikalische Strukturen zu Grunde.         

 

Um Ihnen , liebe Leser, eine Pause zur Verarbeitung des gerade Gelesenen  zu gönnen, schlage ich vor, dass Sie sich nun dem Hören widmen. Dazu habe ich von Joseph Haydn einen Ausschnitt aus seinem Werk „Die Schöpfung“ hier eingearbeitet: > Sonnenaufgang < und > Die Himmel erzählen< . Wie wir später hier erfahren werden, erzählen die Himmel tatsächlich – in der ihnen eigenen Sprache.

Das Video ist „nur“ zum anhören.

 

 

[ Video eingebunden von  youtube.com ]

 

Alles Zufall ?

Dem voraus zu sehenden Einwand der reduktionistischen Rationalisten, der Zufall habe seine Hand im musikalischen Spiel der Schöpfung, sei hier bereits widersprochen. Was es mit der Wahrscheinlichkeit, es handele sich hier um  Zufall,  auf sich hat, werde ich später in diesem Aufsatz behandeln. Dieser Zufall wäre, wenn wir allein die nur  vermutete, aber nie schlüssig bewiesene Darwin’sche „Evolution“ des menschlichen Auges betrachten, oder den gesamten menschlichen Körper mit seinen sinnvoll kooperierenden   Sinnen und Organen, absurd klein. Dies lehrt uns, wie wir sehen werden, die Mathematik. Für die Darwinsche Evolutionstheorie sprechen zwar verschiedene Hinweise, aber es sprechen, wissenschaftlich betrachet, auch viele Hinweise gegen die Evolution des Menschen aus dem Affen. Hier sei als Lektüre das Buch: „Verbotene Archäologie“[4] empfohlen. Dort ist eine überwältigende Menge an Beweisen zusammen getragen, die gegen die Evolutionstheorie sprechen.      

*****************************************************       

Fragen, Antworten und Beweise

Nun ist die Antwort auf die oben gestellten Fragen wiedergefunden. Zur Erinnerung, die Fragen lauteten: 

> Wie kann es sein , dass Musik die Menschen überall auf der Erde und quer durch die Kulturen verbindet, wenn doch, wie manche Leute behaupten,  alles Sein nur Materie sei , wenn das Universum nur ein gigantisches Uhrwerk sein soll, wie es die mechanistisch-reduktionistischen Wissenschaftler behaupten, die wähnen, mittels der Newton’schen Gleichungen und der aristotelischen Logik  schlicht Alles berechnen zu können (den Beweis aber nicht antreten können) ? ; wie kann es sein, dass etwas so immaterielles wie Musik durch alle Zeiten und von allen  Völker, allen Kulturen gepflegt wurde, heute überall gespielt wird  und auch in Zukunft von Menschen aufgeführt werden wird ?“

 

Antwort:

Der Kosmos ist Musik. Weltmusik. Weltklang. Ihrer Natur nach ist die Welt und alles Leben darin in harmonikalen Mustern und Gesetzen verfasst. Alles tönt,  singt, die Galaxien, die Planeten, die Sterne selbst  spielen Melodien und Rhythmen.

 

Dies ist eine der größten Entdeckung der Neuzeit, nach allen Regeln der Vernunft und Einsicht in den Kosmos gewonnen und bewiesen, wie hier und in dem Werk NADA BRAHMA mit vielen Quellenangaben und Zeugen  gezeigt wird. Das muss man sich mal deutlich machen: nicht nur Planeten, sondern selbst Grashalme haben Töne, jeder einen eigenen. Mit Apparaten ist heute jedermann dazu in der Lage, diese Musik zu hören.       

******************************************************

Über die Abgründe der  Zeit können wir auch heute noch die Musik der Antike, des Mittelalters, der Renaissance, des Barock usw. genießen und sie wird immer wieder gepflegt, gespielt – und tut ihre Wirkung: Menschen tanzen und singen, alle Menschen aller Kulturen und Zeiten; dies ist musikalische Verbundenheit. Die musikalische Verbundenheit der Menschheit untereinander wird bewirkt durch ihre elementare, musikalische  Verwandtschaft miteinander. Das ist wörtlich zu verstehen: Verwandtschaft auf allen Ebenen des Seins,  von der unseren Kosmos prägenden musikalischen Makrostrukturen der Planetenbahnen, der Planetendrehungen, der Galaxien, bis zu den ihnen harmonikal verwandten Mikrostrukturen der Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Diese Analogien, oder besser gesagt, diese kosmische Verwandtschaft durch den Klang von allem Sein mit allem anderen Sein, allen Lebens mit allem anderen Leben erstreckt sich auch auf die chemische und sprachliche Ebene, aber auch auf die genetische,  mathematische, künstlerische, ästhetische und die Quantenebene.

  

Alle diese Seinsstrukturen existieren, wie wir sehen werden, in der unserer Musik analogen harmonikalen  Strukturen , Mustern, Schwingungen, pattern , Tonverhältnissen und, neben diesen Tönen, sogar in Rhythmen. Schwingung ist Ton, wie jedermann am Schwingen der Saite einer Gitarre oder Violine, eines Basses oder eines Klaviers selber beobachten kann. Oder spüren Sie dem Schwingen Ihrer eigenen Stimmbänder nach. Ihr Herz, lieber Leser, schlägt einen Rhythmus, es tönt; mittels EEG können Hirnaktivitäten sichtbar gemacht werden – als Wellenformen. Genug dieser Beispiele…

 

Eine Melodie besteht, musiktheoretisch betrachtet, aus Tönen, der Tonhöhe und den Verhältnissen zwischen diesen Tönen; diese Töne haben wir theoretisch–sprachlich voneinander getrennt, in Wahrheit aber bilden sie alle eine Melodie.      

 

Der Klang des Kosmos

Der gesamte Kosmos, alles organische Leben und sogar die anorganischen Materie-Strukturen schwingen tonal und rhythmisch; wenn man den Melodiebegriff etwas abstrakter fasst, als er gemeinhin verstanden wird, könnte man sagen : sie sind die Melodien des Lebens. Melodien, die gehört werden können. Unser erster Zeuge dafür ist Professor Dr. Kippenhahn vom Max-Plack-Institut für Astrophysik in Garching bei München. Er bat seine Zuhörer in einem Vortrag, sich ein Gerät vorzustellen, das die gesamte aus dem Weltall kommende Strahlung in hörbaren Schall umwandelt. Es würden im Gegensatz zu veralteten Vorstellungen, die im  Universum nur absolute Stille wähnten,    > nun die inzwischen neu entdeckten Quellen das Hörbild vom Weltall bestimmen. Über dem gleichmäßigen Rauschen hört man das sich gegenseitig überlagernde Ticken der Pulsare, den tiefen Brummton des Krebs-Pulsars, dessen Pulse das Ohr nicht mehr einzeln hören kann, und dazwischen schießen andere Röntgenquellen ihre Garben ab, wie etwa die Quelle MXB 1730-335, die aus einem Kugelsternhaufen heraus sehr energiereiche Pulse aussendet, vielleicht ein Dutzend, mit Abständen von 10 bis 20 Sekunden aufeinander folgend, dann wieder für Minuten aussetzend, bis die neue Sequenz abgefeuert wird. Es rauscht nicht nur im Weltall, es tickt und trommelt, es summt und knattert. Wahrscheinlich sind es vor allem die Neutronensterne, die für diesen Lärm verantwortlich sind, den unser gedachter Apparat aus der vom Weltall kommenden Strahlung an unser Ohr weitergibt. < [5]

 

Hier folgt nun ein Film, der mittels aufgenommenem Bild- u. Tonmaterial der Raumsonde Voyager produziert wurde und der die Klänge des Planeten Jupiter hörbar macht.

 

 

[Film: Jupiter Sound eingebunden von youtube.com]

 

> Daß der Kosmos voller Klang , voller Sound ist – diese Entdeckung verdanken wir der modernen Radioteleskopie. Die Amerikaner J. Lichtman und Robert M. Sickels bemerken dazu in ihrem > Amateur Radio Astronomer’ s Notebook < : „Die Wissenschaft der Radioteleskopie hat eine ganz neue Dimension des Universums enthüllt. Die Tiefe des Kosmos ist dadurch ein lautstarkes Gezisch und Gezischel von Sounds geworden – Sounds, die durch plötzliche Veränderungen der molekularen und atomaren Energie explodierender Gase – zum Beispiel von neugeborenen Sternen – entstehen…Aber auch der riesige Planet Jupiter … produziert seine ganz besonderen Geräusche, riesige, schnelle Seufzer wie das intensive Röhren einer fernen Brandung – Stürme wahrhaftig, die in ihrer Intensität des Gottes würdig sind, dessen Namen der Planet trägt.

Aber auch die Sonne macht ihre Geräusche…zischende, krachende Klänge, wenn sie im Zustand relativer Ruhe ist, aber brüllende Laute von beängstigender Intensität, wenn sie … riesige Mengen von Materie in den Raum spuckt.<[6]    

 

Ich zitiere jetzt nicht weiter aus dem, in Fußnote 5 genannten, Buch die verschiedenen Klänge der Pulsare, der Sternennebel und Planeten, Sonnen und Galaxien. 

Alles im Universum befindet sich in Bewegung, in Schwingung. Alles im Universum klingt. Dies tut es bevorzugt in den Harmonikalen Grundgesetzen.

 

Doch sei hier vor dem Abschnitt über die Harmonikalen Grundgesetze noch ein Zitat aus dem FAUST von J. W. Goethe genannt.

Goethe im Prolog zum Faust:

 

> Die Sonne  t ö n t   nach alter Weise

in Brudersphären Wettgesang,

und ihre vorgeschriebene Reise

vollendet sie mit Donnergang.

Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,

wenn keiner sie ergründen mag;

die unbegreiflich hohen Werke

sind herrlich wie am ersten Tag. < 

 

Übrigens ist das Werk > Faust < auch eine Kritik am Kausaldenken der  Logik des Aristoteles; auf dieser Logik aber beruht das  > Mainstream < Denken des Abendlandes, der Rationalismus - und damit auch das Profitsystem.

 

Exkurs Logik 1.

Zur Erinnerung: die Logik des Aristoteles beruht auf

-  dem Satz der Identität ( a = a) ;

- dem Satz vom Widerspruch ( a kann nicht gleich Nicht-a sein ) ;

- und dem Satz vom ausgeschlossenen Dritten ( a kann nicht sowohl a wie Nicht-a sein).

 

Neben dieser Aristotelischen Logik gilt – seit alters bekannt – die so genannte paradoxe Logik. Sie postuliert, dass a und Nicht-a gleichermaßen Prädikate von X sein dürfen.

Der philosophische Meister Dschuang Dsi sagte. > Was Eines ist, ist Eines. Was Nicht-Eines ist, ist ebenfalls Eines. <

Erich Fromm: > Die paradoxe Logik herrscht im chinesischen und indischen Denken, in der Philosophie Heraklits [ Anm. Jäger:  Alles fließt; Alles befindet sich im Fluß; Alles schwingt demnach und tönt; Was fließt, erzeugt Klänge, wir können es hören.) und ferner in den Gedanken Hegels vor. <

 

Mit anderen Worten: > Die Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt gibt es nur solange, als das Ich-Bewußtsein vorhanden ist. < Diesen Satz werden alle Quantenphysiker auch unterschreiben können; er stammt aber von HAKUIN, einem ZEN-Meister der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und dieser Satz wurde von dem deutschen Physiker Heisenberg Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Unschärferelation auch physikalisch schlüssig für alle Quantenphysiker formuliert und bewiesen.         

Andere Formen des Denkens sind uns aber auch bekannt. Wir kennen:

- das analoge Denken, also das vergleichende;

- das kybernetische Denken in Regelkreisen;

- das teleologische Denken, das auf Ziele gerichtet ist.

 

Alle diese Formen des Denkens liefern aber wissenschaftlich genau so korrekte Ergebnisse wie das aristotelische Kausal-Denken.

 

Die östliche Logik baut auf einer vierfachen Logik auf:

1. es ist;

2. es ist nicht,

3. es ist und ist nicht,

4. es kann von ihm weder gesagt werden, daß es ist, noch daß es nicht ist.

 

In anderen Worten postuliert sie vier Möglichkeiten:

1. Sein oder Existenz eines Objektes;

2. Nicht-Sein oder Nicht-Existenz;

3. Sein sowohl als Nicht-Sein;

4. Weder Sein noch Nicht-Sein.

 

Über die Konditionierung des westlichen Denkens durch die Sprache und die aristotelische Logik ist an anderer Stelle bereits viel gesagt, s. Fußnote 5.

 

Das aristotelische Kausal-Denken übersieht geflissentlich die vitalen, nachgewiesenen Zusammenhänge des Lebens , allen SEINS, um genau zu sein. Weil das Kausal-Denken außer sich selbst kein Absolutes –  überhaupt nichts – kennt, ist ihm alles verhandelbar.

Mit anderen Worten: Das Profitdenken kennt  außer sich kein Absolutes – so ist ihm alles verhandelbar, - selbst die Menschenrechte oder DIE Voraussetzung menschlichen Lebens: die Erde.

 

Für das Verständnis der Harmonikalen Zusammenhänge im Universum und in unseren Körpern wird sich das Analoge Denken als äußerst fruchtbar erweisen.       

 

Ich weise an dieser Stelle auf den Exkurs Logik 2 hin, der sich am Ende dieser Arbeit befindet. Dort habe ich mich weiter mit der indischen Logik beschäftigt.  

*

* Zur Einstimmung:

> Schläft ein Lied in allen Dingen,

die da träumen fort und fort,

und die Welt hebt an zu singen,

triffst Du nur das Zauberwort. <

Joseph Karl Benedikt von Eichendorff

 

(* 10. März 1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; † 26. November 1857 in Neisse) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik.

 

Die Harmonikalen Grundgesetze

> Der 1964 in Bern verstorbene Hans Kayser ist der Begründer der Harmonikalen Lehre als Wissenschaft […] . Eines seiner bekanntesten Werke , 1946 erschienen, heißt > Akroasis < - von Griechisch > Anhörung < im Gegensatz zur > Aisthesis <, der Anschauung. Die Welt, wie sie wirklich ist, so Kayser, ist eher durch Hören als durch Sehen zu erfassen. In diesem Werk schreibt Kayser: > Der Begriff der Sphärenharmonie ist so alt wie die Bewusstwerdung des Menschen. Zuerst Mythos, dann Astralsymbolik und integrierender Bestandteil fast der gesamten Menschheitsdichtung, wird er zur Voraussetzung der Astrologie und der beginnenden astronomischen Forschung aller alten Völker. Erst mit Kepler erhält er jedoch eine Fundamentierung, die ihn des bloßen Glaubens enthebt und in das moderne wissenschaftliche Denken einordnet. In seinem Hauptwerk, > De Harmonice Mundi <, einem Werk, welches Kepler als sein wichtigstes bezeichnete und welchem er zeitlebens seine besondere Liebe zuwandte, weist er mit einem umfangreichen, heute noch im wesentlichen gültigen Material nach, daß zwischen den Geschwindigkeiten der Planeten untereinander eine große Anzahl musikalischer Harmonien bestehen. … Es ist aber für Kepler bezeichnend, daß gerade diese, von uns heute als einzig wertvolles der >  Harmonice Mundi < noch anerkannte Entdeckung, nur als eine neben vielen anderen > Harmonien < in seinem Werke genannt wird. Wir tun Kepler völlig unrecht, und verbauen uns selbst das tiefere Verständnis für ihn und sein Wollen, wenn wir seine Harmonik nur als eine Anregung bezeichnen, über welche wir eigentlich möglichst rasch zur Tagesordnung überzugehen hätten…

Wer das Werk Kepler gelesen und sich von seiner Begeisterung hat mitreißen lassen, für den sind seine harmonikalen Proportionen seelische Wirklichkeiten, und er weiß: Hier geht es nicht um … praktische Nutzanwendungen, sondern um das wahrhaft erschütternde Erlebnis eines > tat tvam asi < : „Das bist Du !“ , da oben sind Kräfte und Gestalten an den Himmel geschrieben, die in deiner eigenen Seele tönen, die dich innerlich aufs stärkste angehen und ebenso wie dein ureigenstes Ich der Gottheit angehören!.<

Und Johann Kepler selbst: > Gib dem Himmel Luft, und es wird wirklich und wahrhaftig Musik erklingen. Es gibt einen > Consentus Intellectualis < , eine > geistige Harmonie < , an der reine Geistwesen und in gewisser Weise auch Gott selbst nicht weniger Genuß und Ergötzen empfinden als der Mensch mit seinem Ohr an musikalischen  Akkorden. < [ zitiert aus:  siehe Fußnote 6]

 

Keplers Text kann man nachlesen in: Johann Kepler, Gesammelte Werke, (Beck, München 1938)

 

J. E. Berendt weiter:

> Kepler ging als erster von elliptischen Planetenbahnen aus. Erst dadurch wurde deutlich, wie exakt die harmonikalen Beziehungen in unserem Sonnensystem sind. Gott wurde zum kosmischen Tonmeister. Er habe, so Kepler, die Planeten bewogen, die zunächst ja doch auf der Hand liegenden einfachen Kreisbahnen zu verlassen und ihre so auffällig komplizierteren elliptischen Bahnen zu wählen, um auf diese Weise um so schönere klänge produzieren zu können. Auffällig ist in der Tat nicht nur, daß die Planeten sich in elliptischen Bahnen bewegen, sondern daß sie aus der unendlichen Fülle möglicher Bahnen genau die gewählt haben, die in den einfachen Proportionen der Obertonreihe unserer > irdischen <  Musik schwingen und klingen.

Die Obertonreihe, die entsteht, wenn man ein auf C gestimmtes ventilloses Horn anbläst oder wenn man den Flageolett-Tönen der C-Seite einer Bratsche nachhorcht, entspricht bestimmten Verhältnissen in den Umlaufbahnen der Planeten.   

Anm. Berendt’ s:  Die Obertonreihe entspricht bestimmten Verhältnissen in den Umlaufbahnen der Planeten. Die Beziehungen gehen zwar aus dem Werk Keplers hervor, aber exakt nachgewiesen hat sie erst Prof. Rudolf Haase in seinem Werk > Der messbare Einklang <, Edition Alpha, Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1976. [ Der interessierte Leser sei an dieser Stelle nochmals auf NADA BRAHMA hingewiesen, wo man die Fülle der veröffentlichten Werke Prof. Haase’ s findet, bzw. auf dessen Werke selbst.]

Berendt weiter: > Den harmonikalen Ausführungen von NADA BRAHMA liegen die Werke von Hans Kayser, dem eigentlichen Begründer der harmonikalen Wissenschaft, und von Rudolf Haase  zu Grunde. Es kam mir darauf an, die harmonikalen Befunde so einfach und übersichtlich wie möglich darzustellen. Gewisse Vereinfachungen waren dabei unvermeidlich. Verzichtet werden mußte auf die zahlreichen Theoreme, Axiome und Berechnungen, mit denen die Fachleute der harmonikalen Wissenschaft ihr Werk (versehen mit einem detaillierten Aufwand an Tabellen und Graphiken) begleiten. <

 

> Dies ist die Obertonreihe – die eigentlich > natürliche < Leiter aller Musik:

[ Anm. Jäger:  die Notenschrift, die im Buch ist,   kann hier leider nicht dargestellt werden ]

 

Verhältnisse der Saitenlängen:

1   ½   1/3   ¼   1/5   1/6   1/7   1/8   1/9   1/10   1/11   1/12  1/13  1/14  1/15   1/16  

      

Verhältnisse der Schwingungszahlen:

1   2    3   4    5   6     7     8    9     10    11    12   13  14   15     16

 

Das an dieser Leiter immer wieder neu überraschende liegt in den darunter, bzw. darüber gesetzten Ziffern. Sie nämlich machen deutlich, daß der jeweils folgende Ton der Leiter um jeweils genau eine ganze Zahl schneller schwingt als der vorangehende. Das heißt also, um ein Beispiel zu geben, der fünfte Ton der Leiter – ein e – macht fünfmal soviel Schwingungen wie das C, mit dem die Leiter beginnt. Entsprechend sind auch die räumlichen Verhältnisse auf dem Monochord: um den fünften Ton , das e, zum Erklingen zu bringen, wird nur ein Fünftel der vollen Saitenlänge benötigt – bis hin zum hohen c, das nur ein Sechzehntel der Saite braucht. Wenn wir also eine Saite in 12 gleiche Abschnitte teilen und diese Saite auf die Längen 6, 8 und 9 verkürzen, (Verkürzung: 12:6 = 2 :1 ; 12 :8 = 3:2 ; 12:9 = 4:3 ), dann erhalten wir bei der Verkürzung um die Hälfte: die Oktave; um zwei Drittel: die Quinte; und um vier Drittel die Quarte etc. Das ist gemeint, wenn im Folgenden immer wieder von den > ganzen Zahlen< der Obertonreihe die Rede sein wird.

Nach der Obertonreihe wollen wir uns gleich auch mit den Intervallproportionen bekannt  machen (denn auch sie werden im weiteren Verlauf des Buches immer wieder benötigt) :

Oktave  1:2  

Quinte 2:3

Quarte 3:4

Große Sexte 3:5

Große Terz 4:5

Kleine Terz 5:6

Kleine Sexte 5:8

-----------------------

Kleine Septime 5:9

Große Sekunde 8:9

Große Septime 8:15

Kleine Sekunde 15:16

Tritonus 32: 45

 

Sofort fällt eine Grundregel auf: Je niedriger die Zahlenverhältnisse, um so stärker die Konsonanz, um so > harmonischer < der Zusammenklang. Wir werden bemerken, daß dies nicht nur eine musikalische, sondern eine kosmische Grundregel ist. Die gestrichelte Linie bezeichnet in etwa die Grenze, an der konsonante in dissonante Klänge übergehen (versteht sich, dass dies ein gleitender Übergang ist) . Wir werden bemerken, daß in den Proportionen des Makrokosmos, des Mikrokosmos und unserer irdischen Welt die konsonanten Zusammenklänge – Proportionen also vorwiegend aus niedrigen ganzen Zahlen – bei weitem überwiegen, ja der weitaus häufigste Zusammenklang ist auch der harmonischste: die Oktave, das Verhältnis 1:2, einer Proportion, die seit je auch benutzt wird, um die Polarität der Welt zu bezeichnen: YIN und YANG, weiblich und männlich, himmlisch und irdisch etc. Diese > Ur-Polarität < ist also gleichsam > an den Himmel geschrieben < .

Aber sie ist auch > in unsere Ohren geschrieben <. Alle die Klänge und Klangverhältnisse , die wir in so überwältigender Fülle im Makro- und Mikrokosmos und in unserer menschlichen Welt – und Musik ! – finden werden, entsprechen, wie Rudolf Haase gezeigt hat, der natürlichen Disposition unseres Gehörs.  

 

Insgesamt gibt es sieben harmonikale Grundgesetze, die gleichermaßen in unsere Ohren wie in Makro- und Mikrokosmos geschrieben sind…[…] :

1. die Obertonreihe

2. die Intervallproportionen

3. Die Teilung des Oktavraumes in 12 Halbstufen

4. die Unterscheidung von Konsonanz und Dissonanz, wobei die Konsonanz um so größer ist, je niedriger die Zahlenverhältnisse sind;

5. die Unterscheidung von Dur und Moll, wobei Dur Proportionen bei weitem überwiegen;

6. Die Dominanz der 1:2 Polarität – der Oktave;

7. Das Gesetz des Lambdoma ( einer in Form des griechischen Buchstaben Lambda angeordneten Zahlenkolonne, deren rechter Schenkel jeweils um eine ganze Zahl von 1 bis Unendlich steigt, während der linke Schenkel jeweils die Brüche dieser gleichen ganzen Zahlen enthält, so daß die Koordinaten des offenen, gleichschenkeligen Lambda Dreiecks der Ober- bzw. Untertonreihe folgen). Hans Kayser und Rudolf Haase sind den Verzweigungen des Lambdoma in den verschiedensten Bereichen nachgegangen, haben sie exakt berechnet und Entsprechungen zu ihm in Physik, Akustik, Arithmetik, Geometrie, Kristallographie, Kybernetik, Religionswissenschaft und Philosophie gefunden. Rudolf Haase hat diese Entsprechungen auf das System des I Ging und des genetischen Codes ausgedehnt, so daß sich nachgerade der Eindruck einer Allgegenwärtigkeit des Lambdoma bestätigt.

 

[ Anm. v. Jäger Achten Sie bei dem Film „The Universe from Hubble“ einmal auf die Spiralarme unserer Galaxie. Sie sind wie die beiden „Schenkel“ des Lambdoma. Es handelt sich hier um eine physische Materialisation der mathematischen Darstellung. Mit anderen Worten: eine Analogie. Es empfiehlt sich, den Film auf die ganze Grösse des Bildschirms zu schalten. ]     

 

 

[ Film eingebunden von youtube.com]

Es ist hier nicht der Ort für mathematische Darlegungen; vor allem Hans Kayser und Rudolf Hasse haben sie geleistet – in einem umfangreichen, von Tabellen, Graphiken und Berechnungen überquellenden Lebenswerk. Wichtig für unseren Zusammenhang ist vor allem zweierlei: daß die sieben genannten Gesetze auf dem Ur-Gesetz der ganzzahligen Quanten ( wie es einerseits die Obertonreihe, andererseits die Quantentheorie der theoretischen Physik deutlich macht) basieren. Und daß alle sieben Gesetze auf verhältnismäßig einfache Weise am Monochord demonstriert werden können, also auf dem aus einer einzigen Saite bestehenden Musikinstrument, an dem bereits die Pythagoräer im alten Griechenland ihre Versuche gemacht haben und auf das sich auch Platon bezog, als er in seinem Dialog > Timmaios < erkannte, daß die „Weltseele“ eine Tonleiter ist. <

[…]

> Nicht nur die Planetenbahnen selbst, sondern auch die Verhältnisse innerhalb der Umlaufbahnen gehorchen harmonikalen Gesetzen – und zwar in einer Fülle, die weit hinausgeht über das statistisch Wahrscheinliche. Francis Warrain hat berechnet, daß von den 78 Tönen, die durch die verschiedenen Planetenproportionen gebildet werden, 74 der Dur-Tonleiter angehören (und zugleich der Diatonik) – wahrhaft ein überwältigendes Ergebnis, das durch keinen wie auch immer gearteten Zufall erklärt werden kann.

Besonders interessant ist es, daß auch, wenn sich die Planetenbahnen verändern, (was ständig der Fall ist) die Winkel der so genannten Aphels und Perihels, der Extrempunkte einer elliptischen Planetenbahn, zur Sonne nahezu unverändert erhalten bleiben. Aus diesen Winkeln aber errechnen sich die harmonikalen Verhältnisse. Abgesehen von geringfügigen Verschiebungen tönt also das Planetensystem über die Jahrtausende hinweg in den gleichen überwiegend harmonischen Dur-Klängen. Es ist mehr als metaphorische Ausschmückung, wenn Dichter – und überhaupt sensiblere Menschen – beim Anblick des gestirnten Himmels immer wieder und über die Jahrhunderte hinweg ein > inneres Klingen < empfunden haben.

 

[Film: > Universe Nebula <  eingebunden von youtube.com]

 

 

 

Ein inneres Klingen ist es um so mehr, als es tatsächlich auch unser eigenes Klingen ist – einerseits in dem bereits angedeuteten Sinn, daß es die Disposition unseres Gehörs ist, in die alle diese Klänge eingeschrieben sind, zum andren aber auch insofern, als alle die > Aspekte < , die sich harmonikal-mathematisch ergeben, auch astrologische Aspekte sind. Bernward Thiel, Astrologe und Therapeut an Graf Dürckheims existentiell-psychologischer Begegnungsstätte in Rütte im Hochschwarzwald, machte mich darauf aufmerksam, daß die Aspekte der klassischen Astrologie > selbstverständlich auch harmonikal verstanden werden können>. […] Das Horoskop eines Menschen – oder eines Ereignisses – ist also letztlich ein System aus Akkorden und Klängen. Der Mensch klingt: Das ist – auch unter astrologischem Gesichtspunkt – mehr als poetische Metapher. Wo Menschen einander begegnen, wo also ihre Gestirnstände aufeinander zugleiten, sich wieder voneinander lösen[…] entsteht Musik – noch mal: nicht in gleichnishafter Ausschmückung, sondern so real, daß sie im Notenbild niedergeschrieben werden kann. <

*

Anm. Jäger: Fassen wir zusammen: Johan Kepler war der erste moderne Forscher des Abendlandes , der die Harmonik unseres  Sonnensystems mathematisch fasste und die Entsprechungen dieser Planeten-Harmonik mit der der Musik innewohnenden Harmonie-Gesetze nachwies. Hans Kayser und Rudolf Hasse bauten auf diesen Einsichten auf und erforschten die Strukturen des Lebens weiter. Sie entdeckten in allen Lebensformen, bis hin zum Genom, und sogar in anorganischer Materie (Kristalle) das Wirken dieser planetaren und musikalischen Harmonie-Gesetze. Sie wiesen nach, dass alle „Objekte“ im Kosmos und auf der Erde tönen und klingen.

Die Sphärenharmonie ist nicht bloße Metapher, sondern Wirklichkeit. In allen Kulturen der Menschheit gibt es seit Alters her darüber Aussagen. Die indische Geistigkeit hat dafür auch Worte gefunden: Nada Brahma. Nada bedeutet: Klang. Brahma ist, neben Shiva und Vishnu, einer der drei Hauptgötter des Hinduismus. Aber Brahma ist mehr als ein Gott. Brahma  ist identisch mit dem, was ER erschaffen hat. Der letzte Satz  ist mittels der aristotelischen Logik nicht aufzulösen. Es genügt uns an dieser Stelle zu wissen: Nada Brahma bedeutet: Klang Gottes. Und egal, ob man glaubt oder nicht glaubt, das Universum und das Leben „darin“ spielt sich nach harmonikalen Gesetzen ab. Außerdem hat das Universum die „Angewohnheit“, sich aus der unendlich großen Menge der ihm potentiell zur Verfügung stehenden Klänge die für die Materialisation auszusuchen, die Harmonie und Schönheit gewährleisten.                           

 

Die Schönheit nach den Harmonie-Gesetzen können wir sowohl in Musik, als auch in der Natur überall wahrnehmen: Blumen, deren Blüten sich in einem komplizierten, aber schönen und geometrischen Muster entwickelt haben; Bäume, Tiere Pflanzen, Kristalle – was uns daran schön erscheint, beruht zumeist auf den Gesetzen der musikalischen und planetaren Harmonie.

*

Man könnte einwenden: „ Das mag ja alles sein, aber was hat das alles mit Gesellschaftslehre zu tun?“ Nun, wenn sich die harmonikalen Gesetze auch beim Menschen nachweisen lassen – und ich weise darauf hin, dass dies bereits, das Genom betreffend, geschehen ist – dann haben wir um so mehr Grund, unsere menschliche Gesellschaft nach eben diesen harmonikalen Natur-Gesetzen einzurichten.  

*

Dazu wollen wir uns mit dem Goldenen Schnitt beschäftigen, denn vieles , was wir als schön empfinden, in der Musik, in der Kunst, in der Natur und beim Menschen, gehorcht den Gesetzen des Goldenen Schnittes.

 

Der goldene Schnitt  

> Im Lexikon findet sich folgende Definition: „Goldener Schnitt: Teilung einer Strecke so, daß die ganze Strecke a zum größeren Teil b sich wie der größere Teil b zum kleineren (a – b ) verhält. Also: a : b = b : (a - b) .

Das klingt ziemlich trocken, gewinnt aber sofort Leben, wenn man sich vorstellt, daß der goldene Schnitt ein Sext-Phänomen ( 3 : 5 und 5 : 8 ) ist, - ein in der Musik wie im Kosmos besonders wichtiges Intervall. Verfolgen wir einmal die Gesetze des Goldenen Schnittes in Bezug auf den menschlichen Körper. […]

Thomas Michael Schmidt beschreibt den wohlproportionierten menschlichen Körper folgendermaßen:

„Der Bauchnabel teilt die Körperlänge im Verhältnis des goldenen Schnittes…Die Brustwarzen teilen die Gesamtbreite eines Menschen mit ausgestreckten Armen im Verhältnis des Goldenen Schnittes…. Der Beinansatz teilt die Höhe der Brustwarzen im Verhältnis des Goldenen Schnittes…Das Knie teilt das Bein im Verhältnis des Goldenen Schnittes…Die Augenbrauen teilen den Kopf im Verhältnis des Goldenen Schnittes…Das Armgelenk teilt den ganzen Arm einschließlich Hand im Verhältnis des Goldenen Schnittes…

Den menschlichen Körperbau, insofern er vom goldenen Schnitt, also von musikalischen Verhältnissen gegliedert wird, kann man deshalb als ein klingendes Kunstwerk bezeichnen, sind es doch…gerade die vollkommensten mathematischen Verhältnisse, die ihn gestalten. Mit vollem Recht kann man deshalb sagen, daß der Mensch zumindest seinem Körperbau nach auf die Vollkommenheit hin angelegt sei.“              

Versteht sich, daß sich bei Tierkörpern – überhaupt in der ganzen organischen Welt – ähnliche Proportionen nachweisen lassen, - und doch gibt es sie nirgendwo in solcher Fülle wie beim menschlichen Körper. Th. M. Schmidt fährt fort: „Es kann – nach dem vorher gesagten – kaum noch überraschen, daß die genannten Verhältnisse des menschlichen Körpers Entsprechungen in den mathematischen Beziehungen der Planetenumläufe haben…Für jede Proportion des menschlichen Körpers, die einem musikalischen Intervall entspricht, läßt sich ein entsprechendes Verhältnis zwischen zwei oder drei Planetenumläufen angeben. Die beiden scheinbar so weit auseinander liegenden Welten der Töne und der Planetenbewegungen finden also im menschlichen Körper einen unmittelbaren sichtbaren Ausdruck. Verbindungsglieder zwischen Mensch und Kosmos sind dabei die musikalischen Verhältnisse, die daher im wahrsten Sinne des Wortes ein universales Ordnungsprinzip darstellen.“ < (Zitat s. Fußnote 5)

 

Anm. Jäger: Deutlicher kann man die Verbindung zwischen Kosmos und Mensch  kaum mit Worten ausdrücken.                                          

 

Auf andere Art und Weise drückt sich die Verwandtschaft des Menschen mit dem Kosmos in der von ihm  gespielten Musik aus. Vorzugsweise in der Musik, die nicht allein durch Profitinteressen geprägt ist, sondern vor allem anderen von einem inneren – einem seelischen Bedürfnis; viele Musiker des Westens sprechen in der Öffentlichkeit lieber nicht über ihre Spiritualität, und wenn schon, dann eben über Spiritualität, anstatt über ihre Religion, weil das Wort „Religion“, speziell das Christentum, dermaßen mit Übeln, mit Zwang, Dogmen, Unfreiheit und Scheußlichkeiten beladen ist, dass man es mittlerweile lieber nicht mehr in den Mund nimmt.

*

Was ist dem Abendland die Religion, die Spiritualität,  noch wert? Mächtige Organisationen  führen sie weltweit  im Namen (CDU CSU usw.…) , aber handeln nicht nach ihr, wenigstens, wenn wir uns das Tun der Herrschenden anschauen im Verhältnis zu dem, was sie zu sein vorgeben: christlich. Nichts könnte unchristlicher sein als die Zerstörung der Schöpfung und die Folterung von Menschen durch Arbeitslosigkeit, Hunger, Armut, Krieg….

Dass diese angeblich christlichen Leute sich auf Sachzwänge berufen, die sie zwingen würden, unchristlich zu handeln,  ist absurd und heuchlerisch. In diesem Universum, auf dieser Erde ist genug von allem für die gesamte Menschheit vorhanden.  Es handelt sich um eine gesellschaftliche Dissonanz, die hergestellt wird. Diese Dissonanz (Missklang) wird von den meisten Menschen heute empfunden. Auf der ganzen Welt!  

 

Freiheit auf atomarer Ebene

Die Unfreiheit und das Dogma vieler Religionen und politischer Organisationen stoßen uns zu Recht  ab, da sie weder auf kosmischen Harmonie-Gesetzen beruhen noch bestrebt sind, diese anzuwenden. Auch verursachen die Dogmen und Denkhemmungen des mainstreams in Politik und Wissenschaft gesellschaftliche Dissonanzen, wie wir heute alle wissen.

*   

Wie aber steht es nun mit der Freiheit, wenn wir all diese Harmonikalen Gesetze, das Ur-Gesetz und den Goldenen Schnitt  berücksichtigen? Es gibt die Freiheit in der Natur, wie wir im folgenden sehen werden. Es haben nämlich zwei amerikanische Physiker chinesischen Ursprungs für die Entdeckung der Freiheit auf atomarer Ebene , gleichbedeutend mit Wahlmöglichkeiten der Elektronen, dafür bereits 1957 den Nobelpreis für Physik erhalten: Lee und Yang.

    

Hier die Wikipedia-Hyperlinks zu Person u. Arbeit Yang’ s:  http://de.wikipedia.org/wiki/Chen_Ning_Yang

und Lee’ s: http://de.wikipedia.org/wiki/Tsung-Dao_Lee

 

Text aus wikipedia:

> Lee beschäftigte sich vor allem mit statistischer Mechanik und atomarer und subatomarer Physik sowie auf den Gebieten der Feldtheorien, der Astrophysik und der Turbulenz. Er erreichte sehr schnell große Anerkennung im Kreis der Physiker, so wurde er u. a. von J. Robert Oppenheimer als einer der brilliantesten theoretischen Physiker seiner Zeit gepriesen.

 

Lee wurde 1957, im Alter von 31 Jahren, zusammen mit Chen Ning Yang mit dem Nobelpreis für Physik „für grundlegende Forschungen über die Gesetze der Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten“ ausgezeichnet – er ist damit nach Lawrence Bragg der zweitjüngste Preisträger des Physiknobelpreises. <

*

Berendt weiter: > Wer einem unvoreingenommenen Menschen die Frage stellt: Was ist das: der Ort ist nirgends, die Masse gleich Null, es bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit und ist ununterbrochen wirksam und aktiv ? – der dürfte in der Mehrheit der Fälle die Antwort erhalten: ein Gedanke. Krüger: > Die Photonen sind die springenden Punkte des Geistes.< Genau das bestätigt die moderne Teilchenphysik – im Werk von Charon. > (Zitat s. Fußnote 5)

*

Um Ihnen, liebe Leser, die Erkenntnis des Wesentlichen  dieser Entdeckungen der Wahlmöglichkeiten der Teilchen zu ermöglichen, zitiere ich im Weiteren  Auszüge aus Behrendt’ s und Charon’ s Werk. Das mag mühsam zu lesen und noch mühsamer zu verstehen sein. Wer das nicht auf sich nehmen will, der kann diesen Abschnitt mühelos übergehen und sich damit zufrieden geben, dass die Existenz von Wahlfreiheit auch auf atomarer Ebene natürlich( d.h. von der Natur aus)  gegeben ist und dass die Elektronen und ihre Photonen vermittels Tönen und Harmonien miteinander kommunizieren, um ein System aufzubauen und zu erhalten oder ggf. zu verändern.

*

> Einen entscheidenden Anstoß für die wachsende Berücksichtigung des geistigen Moments in der theoretischen Physik bildeten die immer wieder gemessenen Abweichungen von den rein physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die sich rechnerisch ergaben und gleichwohl oft nicht ganz genau mit den gemessenen Ergebnissen übereinstimmten. Immer wieder stießen Physiker und Mathematiker auf minimale und unvorhersagbare „Zwischenwerte“. Sie begannen sich deshalb zu fragen: Wo sind die Energien, die Impulse, die durch sie abgedeckt werden? Was ist es, was uns da ständig durch das Netz unserer immer genauer werdenden Messmöglichkeiten schlüpft?

Einen weiteren Anstoß bildete die in eine ähnlich Richtung weisende Entdeckung von Lee und Yang, (…) , daß das für die rohe Materie gültige Prinzip der Erhaltung der Parität im Zuge schwacher Wechselwirkung verletzt wird. Für bestimmte Gruppen amerikanischer Physiker bedeutete diese Entdeckung einen Durchbruch. <

*

[ Anm. Jäger: Wir erinnern uns an die Aussage der Chaostheorie, dass kleinste Kräfte ( die oben genannte schwache Wechselwirkung) im Laufe der Zeit innerhalb großer Systeme durch Wechselwirkung riesige Folgen bewirken können, die das ganze System transformieren. Die bekannteste Metapher für diese Art von Wechselwirkung lautet: Der Flügelschlag  eines Schmetterlings am Amazonas KANN in New York einen Wirbelsturm auslösen. Diese Erkenntnis bedeutet das AUS für den Alleinherrschaftsanspruch  des aristotelischen, kausalen, reduktionistischen Denkens. ]

*

> Untermauert auch durch andere Forschungen, die vorzutragen hier zu weit führen würde, ließ sich der Gedanke immer weniger von der Hand weisen, daß sich geistige und psychische Elemente in der – oft minimalen – Differenz zwischen den errechneten, aufgrund der Naturgesetze > verbindlichen <  und den de facto gemessenen Ergebnissen in die bisher > gültigen <  Konzeptionen der Mikrowelt gleichsam einschleichen. Sie waren da, diese geistigen und psychischen Elemente, ungerufen und ungewollt, allen herrschenden physikalischen Theorien zuwider – und konnten gleichwohl immer weniger abgewiesen werden. Lee und Yang erhielten sofort den Nobelpreis, noch im Jahre ihrer Entdeckung, 1957 (Charon weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß Einstein immerhin 17 Jahre lang auf den Nobelpreis warten mußte).

 

Auch die Entdeckung der Wahlmöglichkeiten der Elektronen, die die Option haben, zwischen verschiedenen Taten zu wählen, und diese Option auch beanspruchen und ausnutzen, spricht – nach Charon – für ein geistiges oder psychisches Element, - denn das ist ja der Geist per definitionem : ein Wählendes !

 

Neuere mikro-physikalische und kosmologische Modelle sind überhaupt nicht mehr denkbar ohne ständige Berücksichtigung von Wahlmöglichkeiten. Die Physiker machen nicht einmal mehr den Versuch ( den sie doch Generationen hindurch unternommen haben ) , mit Hilfe physikalischer Manipulationen diese Möglichkeiten der Freiheit aus der Welt zu schaffen oder einfach zu leugnen. Sie akzeptieren sie und erkennen in wachsendem Maße: die Akzeptanz der Wahl bedeutet die Akzeptanz des Geistigen. Eine ständig wachsende Gruppe von Physikern – um den Franzosen Jean E. Charon und um die in den USA führenden Forschungsanstalten in Princeton und Pasadena ( die so genannten „Gnostiker von Princeton“) – meinen, die Urheber geistiger Impulse im Elektron und im Photon entdeckt zu haben.

[Anm. Jäger: Wir erinnern uns daran, daß Elektronen korrekt beschrieben werden können sowohl als „Teilchen“ als auch als „Welle“ .]

> Charon schreibt: „Das Elektron umschließt innerhalb seines Mikro-Universums einen Raum, der erstens Informationen zu speichern vermag, zweitens mit Hilfe einer Art von Erinnerungssystem diese Information in jeder Pulsationsperiode seines Zyklus wieder verfügbar machen kann und drittens die Fähigkeit besitzt, komplexe Operationen durch Kommunikation und Zusammenarbeit mit den anderen Elektronen des zu bildenden Systems zu steuern.“

*

[Anm. Jäger: Erinnerungen speichern und jederzeit verfügbar haben und mit anderen für ein Ziel zu kooperieren – klingt das nicht ausgesprochen  intelligent und haben wir das nicht schon alle einmal getan? Ist das nicht die Basis jeder erfolgreichen Zivilisation und jeden erfolgreichen Projektes? ]

*

Das Elektron nämlich ist eine Art „Mikro-Schwarzes Loch“ , es besitzt eine ähnliche Struktur wie die Schwarzen Löcher des Kosmos und, bis zu einem gewissen Grade, wie deren Vorstufe, die Pulsare ( …). Wie Schwarze Löcher und Pulsare verfügt das Elektron über eine sehr hohe Temperatur zwischen 60 Millionen und 650 Millionen Grad – man muss sich das mal vorstellen: in der unvorstellbaren Kleinheit des Mikrokosmos ! – sowie über eine ungeheure Dichte – zwischen Tausend Milliarden und einer Million Gramm pro Kubikzentimeter ! – und, damit zusammenhängend, einen im Sinne der Einsteinschen Theorie völlig in sich gekrümmten Raum und eine völlig in sich gekrümmte Zeit. Die Zeit der Elektronen und Schwarzen Löcher ist also nicht unsere „materielle Zeit“, die von der Vergangenheit in die Zukunft führt. Sie ist eine „geistige Zeit“, die „zyklisch rückwärts läuft“, so daß alles, was einmal gespeichert wurde, bei jedem Zyklus erneut abgerufen werden kann. Deshalb, so Charon, sind die Elektronen die „Ur-Speicher“ der Erinnerung. Sie gehören zu den wenigen Elementarteilchen, die nicht zerfallen, das heißt, sie bestehen von Beginn des Kosmos an bis zum Ende der Zeit und des Universums. <

*

Charon: „Ein Elektron, das nacheinander Teil eines Baumes, eines Tigers und wieder eines Menschen war, wird sich also für immer an alle in diesen verschiedenen Leben gesammelten Erfahrungen erinnern. Von nun an vereint es in sich alle Erfahrungen, die es als Baum, als Tiger, und als Mensch Nr. 2 erlebte, dessen Organismus es zu bestimmten Zeiten angehörte.“

*

[ Anm. Jäger: Mit diesen Eigenschaften der Elektronen ist einiges, was bisher umstritten war, erklärbar: z. B. die Existenz des Kollektiven Unbewussten; die Wiedergeburt, Erinnerungen an ein früheres Leben; Seelenwanderung….]

*

Angebahnt hat diese Erkenntnisse bereits in den Zwanziger Jahren der deutsche Physiker Wolfgang Pauli, aus dessen so genanntem „Pauli-Prinzip“ hervorgeht, daß Atome „wissen“ und „behalten“ können, ob sie einem anderen Atom schon einmal begegnet sind oder nicht, und daß sie „wissen“ , in welchem Zustand sich andere Atome befinden.

*

Das Erinnerungsvermögen der Elektronen wird durch den spin seiner Photonen gesteuert. Jede Steigerung des spins führt zu einem Mehr an Informationen, und diese Steigerung erfolgt – und das ist eben das für unseren Zusammenhang das Überraschende und Wunderbare – in harmonikalen Progressionen. […] Es ist, als ob sich die Teilchen gegenseitig ihre „Töne“ mitteilten ! Das ist die Sprache, in der sie miteinander kommunizieren – eine Sprache in  Tönen, in Harmonien!                      

*

Drittens gibt es die „Tat“ der Elektronen. [ Anm. Jäger: Diese „Tat“, gehört zur , wie wir sehen werden, naturwissenschaftlichen  Grundlage des Ethos der Liebe. ]

Charon: „Das Elektron hat hierbei eine rein motorische Aufgabe zu erfüllen; es muß sich in den Außenraum, den Raum der Materie, hinausbewegen.. um dort durch seine Anwesenheit atomare und chemische Prozesse auslösen zu können, - was auch wieder durch die spin-Zustände , in harmonikalen Progressionen also, bewirkt wird.“

 

Charon: „Zuletzt gibt es noch den spin-Austausch zwischen den Photonen zweier benachbarter Elektronen. Diesem Austauschprozess wollen wir den Namen „Liebe“ geben. Es kann beispielsweise geschehen, daß ein Photon innerhalb des ersten Elektrons von spin + 1 auf spin + 2 übergeht, während gleichzeitig im benachbarten Elektron ein Photon von spin – 1 auf spin – 2 übergeht… zur Kommunikation durch Liebe gehören jedoch immer zwei: Beide müssen sich zu dieser Wechselwirkung entschließen, und beide den spin-Austausch annehmen. Der Elektronenraum jedes der beiden Beteiligen ( Das > Gedächtnis < dieses Raumes) muß imstande sein, eine solche Erhöhung des spin-Zustandes , von spin 1 auf spin 2 beispielsweise, eines seiner Photonen zu akzeptieren. Andres ausgedrückt: es muß eine gewisse ästhetische Übereinstimung zwischen jenen  beiden > Gedächtnissen < herrschen, die versuchen, sich zu paaren, um ihre Informationen zu bereichern…Jedes ist Spender und Empfänger zugleich, und damit dieser auf Gegenseitigkeit beruhende Vorgang stattfinden kann, müssen die beiden neuen geistigen Konfigurationen gewissermaßen > zusammenpassen<.“

Ein Elektron, das sich bisher nur in toter Materie aufgehalten hat, besitzt gegenüber einem, das sich schon lange in einem Tier oder Menschen befindet, ein völlig verschiedenes Informationsniveau; die beiden haben gleichsam eine andere „Ausbildung“ durchlaufen, und es ist nicht wahrscheinlich, daß zwischen ihnen ein spin-Austausch, „Kommunikation“, „Paarung“, „Liebe“ – geschehen wird, ein Befund, der exakt menschlichen „Usancen“ entspricht. Der Psychologe Oscar Ichazo: „Die Liebe ist das Wiedererkennen des gleichen Bewusstseins bei sich und beim anderen.“

Und Jean E. Charon: „Ich bin übrigens der Überzeugung, daß eine bestimmte Affinität auf der Stufe des Lebendigen ( und nicht mehr des Elementaren ) , die auf Verwandtschaft ( wie der Mutterliebe ) , aber auch auf gegenseitiger Ergänzung (wie der Liebe zwischen Mann und Frau ) beruhen kann, jene Art der Kommunikation der Elektronen erleichtert, die wir in Analogie dazu auch auf der Ebene des Elementaren als Liebe bezeichnet haben. Im Gegensatz zu den Ansichten, welche sich die meisten organisierten Wesen darüber zurecht gelegt haben, sind es nämlich eigentlich ihre Elektronen, die Liebe verströmen oder Liebe hervorrufen. Das organisierte Wesen selbst ist nur das „Vehikel“ dieser Liebe, und auch das nur in einem eng begrenzten Teilgebiet von Zeit und Raum.<

Wir können danach den oben zitierten Satz von Oscar Ichazo variieren – und präzisieren. Die Liebe ist das Wiedererkennen der gleichen spin-Zustände, will sagen: gleicher harmonikaler Verhältnisse, gleicher Schwingungen, - letztlich: gleicher Harmonien – weshalb ja auch die Umgangssprache von „harmonischen Verhältnissen“ zwischen Liebenden spricht. Die Liebe also als Akkord. Je harmonikaler sie im wörtlichen Sinne ist, desto „harmonischer“ ist sie auch im übertragenen Sinne – womit auch offensichtlich ist, daß die Vorgänge der Liebe, ihre „Taten“ – Zärtlichkeit, Vereinigung, Orgasmus – durch harmonikale Verhältnisse gesteuert werden und ihrerseits wiederum – in einer Art „Feedback“ im Sinne der „Regelkreise“ der Kybernetik – ein harmonikales Geschehen von wachsender Kraft und Intensität auslösen – durchaus so, wie es die Dichter aller Zeiten , Shakespeare etwa, empfunden haben: die Liebe als Musik….

*

[Anm. Jäger: Hier haben wir also, mit anderen Worten, die Naturgesetzlichkeit der Liebe. Liebe ist ein komplexes Naturgesetz; sie ergibt sich aus den der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten, die auch die Wahl, gleichbedeutend mit Freiheit,  zulassen.

*

Berendt weiter: > Im Übrigen ist nun wohl der Punkt erreicht, an dem man sich eine Vorstellung von dem ungeheuren Verdrängungsakt machen kann, dessen sich die Schulwissenschaft befleißigt hat. Generationenlang hat sie versucht [ Anm. Jäger: Im Abendland, im Westen, in Europa, den USA, den G-8 Staaten, versteht sich ! ] die Grundvorgänge des Kosmos und des Mikrokosmos und sogar die des Lebens allein physikalisch und chemisch, also materiell zu erklären. Immer wieder ist sie dabei auf die Dimension des Geistigen, des Seelischen, des Metaphysischen gestoßen, aber sobald dies geschah, hat sie allergisch die Augen geschlossen, als gäbe es diese Dimension nicht. Es war ein asketischer Krampf: Menschen, die selber denken und fühlen und für die ja, wie für jeden Menschen, ihr eigenes Denken und Fühlen das Wichtigste auf der Welt ist, versuchten, die Welt zu erklären, als gäbe es Denken und Fühlen nicht.

Der französische Psychoanalytiker Pierre Solie´ hat einmal die Frage gestellt: „Glauben Sie denn, die Physiker hätten jemals die Gesetze des Atoms entdecken können, wenn sie nicht selbst aus diesen Atomen bestünden?“ Entsprechend darf gefragt werden: Kann man denn glauben, die Menschen hätten je schöpferischen und tätigen, liebenden und erkennenden Geist bewiesen, wenn sie nicht aus Geist bestünden?

Deshalb sind es gerade die schöpferischsten Wissenschaftler gewesen, die genialsten, diejenigen, die am meisten von Geist durchdrungen sind, die – in Medizin, Physik, Biologie und Chemie – die geistigen, psychischen und metaphysischen Kräfte nicht etwa geleugnet und ausgeklammert , sondern im Gegenteil in ihre wissenschaftliche Arbeit einbezogen haben – oder in den Worten Charon’ s: „…die metaphysische Betrachtung (ist) mit den größten wissenschaftlichen Leistungen untrennbar verbunden… (und stellt) eine starke Antriebskraft für den Fortschritt der Erkenntnis dar…- mit oder ohne Approbation der Herren „Wissenschaftsgläubigen“.“ Und schließlich Max Planck, der Mann, der die Quantenmechanik und die Teilchenphysik, wie sie sich heute darstellt –

[ Anm. Jäger : kurz und metaphorisch gesagt: wenn wir die sinnlich wahrnehmbare Materie so weit zerbröselt haben, dass wir der Maschinen bedürfen, um sie in ihre weiteren Bestandteile zu zerkleinern, dann kommen wir bei dieser weiteren Zerkleinerung auf eine Mikro-Ebene der Materie, wo sich die Materie aber  in aristotelisch Unfassbares auflöst, in etwas, das Teilchen und Welle gleichzeitig ist, das aber auch Licht ist; in kleinste Teilchen, die – mathematisch richtig berechnet - sowohl „vorwärts“ in der Zeit laufen können als auch „rückwärts“; die Teilchenphysik hat auch de facto gezeigt, dass man ein „Feld von Teilchen“ beobachten kann, das erst zukünftig da sein wird (UND dies gilt nicht nur für den Mikrokosmos ) und somit die Weissagung erklärt. Auf der atomaren Ebene des Seins versagt die aristotelische Logik.] –

nun, Max Planck, der Mann, der die Quantenmechanik und die Teilchenphysik, wie sie sich heute darstellt  , begründet hat und auf den sich die „Schul-Wissenschaft“ in ihrem Materie-Orientierten  Denken [ das aristotelische Denken; Anm. v. Jäger ] beruft – zu unrecht, wie das folgende Zitat deutlich macht: „Es gibt keine Materie an sich ! Nicht die sichtbare , aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist… Da aber Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben -  G o t t !“

*******************************************************

Skeptiker mögen immer noch glauben, Theoretische Physik hätte keinerlei Relevanz für die Gesellschaft.

Lernen Sie mehr:

Eines der Max-Planck-Institute arbeitet auf Grundlage des oben beschriebenen Grundlagenwissens an verschiedenen Projekten. Surfen Sie zu dem hyperlink hier unten und erfahren Sie, wie mathematische Methoden, die zur Beschreibung des Universums entwickelt wurden, nun in der Medizin verwendet werden, um z. B. die Knochen des Menschen untersuchen zu können; hier: verbesserte Diagnose von Osteoporose: 

http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/filmeWissenschaft/showFdW.shtml?forschgeb=AST

Dort den Film : „Das Universum in den Knochen“  wählen.

*******************************************************

Hier noch ein Film zu unserem  Thema von den  Bulgarian Voices: kalimankou denkou:

 

[eingebunden von youtube.com]

*******************************************

Die Heuchelei derer sich man seitens vieler mächtiger Organisationen hinsichtlich der Verwirklichung der Menschenrechte befleissigt, deren Verwirklichung ein harmonisches globales Zusammenleben ermöglichen würde,  wird im Songtext des nun folgenden Videos ausgedrückt; Mick Jagger singt hier in der zweiten Strophe: this talk of freedom and human rights / means bullying and private wars and chucking all the dust into our eyes / and peasant people / poorer than dirt / who are cought in the crossfire / with nothing to loose but their shirts / copyrights: Jagger / Richards / The RollingStones. promopub 1989 

Übersetzung: Dies Gerede von Freiheit und Menschenrechten / bedeutet Täuschung, private Kriege und Sand in unsere Augen / und arme Menschen / ärmer als Dreck / sind im Kreuzfeuer gefangen / mit nichts-zu-verlieren als ihren Hemden./    Der Song stammt aus dem Album "Steel Wheels" von 1989.  

Es ist also keineswegs so, dass die richtige Globalisierungskritik von und mit Naomi Klein und Noam Chomsky thematisch erschöpft wäre. Die Heuchelei hinsichtlich der Menschenrechte bedeutet auch nicht, dass die Menschenrechte etwa falsch wären oder unsinig, sondern nur eines: das sie von mächtien Interessengruppen instrumentalisiert werden können.  

 

[eingebunden von youtube.com]

ENDE DES ERSTEN TEILS;  © Klaus Jäger 2007

Fortsetzung folgt.....hier zu Teil 2 [KLICK HIER]

[1] aus: Friedrich Schiller, Werke, Band II, Carl Hanser Verlag , München 1966; „ Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?  Eine akademische  Antrittsrede“  

[2] Arno Plack;  in „ Die Gesellschaft und das Böse“; Fischer TB Verlag; August 1991;

[3] Jean E. Charon; „ Der Geist der Materie“ ; Ullstein Sachbuch; Frankfurt, Berlin, Wien; 1982

[4] Verbotene Archäologie v. Cremo u. Thompson; Bechtermünz Verlag; © Bettendorfsche Verlagsanstalt 1997

[5] Prof. Kippenhahn; zitiert nach einem im persönlichen Schriftwechsel übersandten Vortragsauszug; in: NADA BRAHMA – die Welt ist Klang; von Joachim Ernst Behrendt; Insel Verlag; Erste Auflage 1983; Frankfurt am Main 1983  

[6] zitiert nach:  NADA BRAHMA – Die Welt ist Klang ; v. Joachim E. Behrendt; Suhrkamp TB; © Insel Verlag 1983.

More than 60 Experts
English
Adachi, Ken
Anderson, Thomas
Anthony, Michael
Bloom, Lenny
Bradford, Daryl Smith
Coleman, Dr. John
Collier, Alex
Cooper, William (Bill)
Corbett Report
Crane, Ian R.
Deagle, Dr.
Duke, David
Everard, Chris
Epperson, Ralph
Estulin, Daniel
Farrell, Joseph Dr.
Freeman
Freeman on the Land
Gosling, Tony
Hallett, Greg
Hilder, Anthony J.
Hitchcock, Andrew Carrington
Horowitz, Len
Icke, David
Jones, Alex
Levenda, Peter
Marrs, Texe
Martin, Milan
Mullins, Eustace
Nicholoff, Don
Pastor Butch
Pike, Ted
Quayle, Steve
Reines, Drew
Ross, Gaylon
Rowen, Robert
Shahak, Israel
Sims, Derrel
Strieber, Whithley
Sutton, Anthony
Swerdlow, Stewart
Temple, Robert
Tsarion, Michael
Valeria, Valdamar
Veon, Joan
Watts, Alan
Woods, Dr. Judy
 
Deutsch - German
Bürgin, Luc
Burgermeister, Jane
Claudios
Clauss, Andreas
Conrad, Joe
Duthel, Heinz
Eggert, Wolfgang
Erdmann, Stefan
Gehring, Heiner
Hofer, Nicolas
Karstädt, Uwe
Knabe, Hubertus
Koeppl, Dr rer. nat. pol.
Lanka, Dr. rer. nat. Stefan
Retyi, Andreas von
Tölzin, Hans U. P.
Wühlmaus
 
Webseiten
PrisonPlanet
DarkMatter DVDs
Educate Yourself
GlobalRegional.de
GlobalResearchProject.com
Project Camelot
Top Internet Pages
TruthMovementAustralia